Naturprodukte für gesunde Pferde in gesunden Ställen

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Weitere Informationen über Kräuter und Kräuterergänzungen

Zitat aus Das Leitfädchen von U. Schumann-Lemken:

„… Wildlebende Pferde weiden selektiv, das heißt, sie wählen, wenn möglich, ihre Nahrungspflanzen genau aus. Bestimmte „saure“ Gräser werden dabei ebenso verschmäht wie giftige oder ungenießbare Pflanzen, manche Pflanze wird in einem bestimmten Wuchsstadium gern gefressen, in einem anderen aber völlig gemieden.
Unseren „zivilisierten“ Pferden dagegen stehen im Regelfall nur begrenzte Flächen zur Verfügung, auf denen durch intensive Nutzung die Artenvielfalt der Pflanzen im Lauf der Jahre sehr zurückgeht. Und was auf der Wiese nicht mehr wächst, das findet sich natürlich auch nicht im Heu. So macht es also durchaus Sinn, das Pferdefutter mit getrockneten Kräutern oder Kräutermischungen zu ergänzen.

Kräutermischungen, die nur aus wenigen Kräutern bestehen, sind eher bestimmten Problemen oder Erkrankungen zuzuordnen: die klassischen „Arzneimischungen“ haben in der Regel drei bis sieben Bestandteile.
Als Fütterungsergänzungen dienen Kräutermischungen mit mehreren Kräutern. Hier ist nicht in erster Linie an die Behandlung bereits vorhandener mehr oder minder schwerer Erkrankungen gedacht, eher an gezielte Vorbeugung oder Nachbehandlung. Entsprechend ihrer Zusammensetzung sind sie aber auch durchaus imstande, den Organismus in die gewünschte Richtung hin zu beeinflussen.
Sie sehen also: Sie können mit Kräutern sehr viel Gutes für Ihr Pferd tun. Dennoch bitte ich Sie, ganz klar immer die Grenzen des Kräutereinsatzes zu berücksichtigen: kleine Problemchen können Sie selbst lösen, ernsthafte Erkrankungen, die möglicherweise mit schlimmen Spätfolgen verbunden sind, gehören immer in die Hand des Tierarztes.
Viele Jahrhunderte lang haben Naturheilverfahren Gutes bewirkt. Mittlerweile bemühen sich selbst die großen Pharmakonzerne, verschüttetes Wissen wieder auszugraben und nutzbar zu machen. Dennoch: wer Ihnen verspricht, schwere oder gar als unheilbar geltende Krankheiten mit Kräutern ganz einfach zu heilen, ist vermutlich ein Scharlatan.

Als weitere Anwendung von Kräutern darf die homöopathische Zubereitung nicht unerwähnt bleiben. Homöopathie ist eine ernstzunehmende Richtung der Medizin. Die Herstellung homöopathischer Mittel – die immer Arzneimittel sind und für die es ein eigenes Arzneibuch gibt – erfordert große Sorgfalt und ist ziemlich kompliziert und zeitaufwendig. Mit gutem Grund ist der Verkauf dem Apotheker vorbehalten. Das heißt: ein homöopathisches Futtermittel im Sinne der ernstzunehmenden, klassischen Homöopathie gibt es nicht und kann es nicht geben. Wenn Ihnen also jemand ein „homöopathisches Futter“ anbietet, bitte lächeln Sie (lächeln, sagte ich, nicht grinsen!), bewundern Sie bitte den gelungenen Werbegag – und dann schicken Sie ihn in die Ecke, in der die anderen Scharlatane schon hocken. …“

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