Naturprodukte für gesunde Pferde in gesunden Ställen

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Weitere Informationen über Einzelfuttermittel

Zitat aus Das Leitfädchen von U. Schumann-Lemken:

„… Rohprotein gibt den Anteil an Eiweiß und anderen stickstoffhaltigen Substanzen an, sagt aber weder über die Verdaulichkeit für das Pferd noch über den Anteil biologisch hochwertigen Eiweißes etwas aus. Eiweiß ist ein wichtiger Energielieferant und ein unverzichtbarer Körperbaustein. Die Qualität hängt von der Zusammensetzung seiner Aminosäuren ab. 

Rohfaser gibt den Gehalt an Strukturstoffen an, die zum großen Teil als nicht verdauliche Ballaststoffe dienen und unverzichtbar für eine funktionierende Verdauung sind. Rohfaserarme Ernährung behindert die Darmtätigkeit, deshalb benötigen Pferde eine ausreichende Menge sogenannten strukturreichen Futters wie Heu und Stroh.

Rohfett: Fett und fettähnliche Futterbestandteile sind in erster Linie wichtige hochkonzentrierte Energielieferanten. Auch hier gibt es große Qualitätsunterschiede, hervorgerufen durch die unterschiedlichen enthaltenen Fettsäuren.

Rohasche gibt den Gehalt an Mineralstoffen an, die nach dem Verbrennen des Futtermittels als nicht brennbarer Aschenrest übrigbleiben würden, sagt aber nichts über die Zusammensetzung der Mineralstoffe aus. Ein Rohaschegehalt von 40 % und mehr läßt aber erkennen, daß das Produkt ein „Mineralfuttermittel“ ist.

Eine grobe Einschätzung des Futtermittels kann aus diesen Zahlen schon gewonnen werden, besonders wenn es sich um „Krippenfutter“ (Getreidemischungen, Pellets, Müslis) handelt: eiweißreich - geeignet für hart arbeitende Pferde oder Zuchttiere, aber denkbar ungünstig für das fröhliche, kugelrunde Pony hinter dem Haus. Dasselbe gilt für fettreiche Futter, sie bringen Energie für Leistungspferde, machen das Pony aber nur noch runder und führen letztlich zu Fehlernährungskrankheiten. „Rohfaserreich“ sollte Pferdefutter ohnehin sein, nur gröbste Mißverhältnisse sind nachteilig. …“

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