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Naturprodukte für gesunde Pferde in gesunden Ställen

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Weitere Informationen über Vitaminreiche Ergänzungen

Zitat aus Das Leitfädchen von U. Schumann-Lemken:

„… Neben den Mineralstoffen sind die Vitamine von großer Bedeutung. Vitamine sind Substanzen, die lebensnotwendig sind, aber (mit Ausnahmen) vom Körper nicht selbst hergestellt werden können und deshalb mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Sie werden unterschieden in fettlösliche Vitamine, d.h. solche, die nur verwertet werden, wenn gleichzeitig etwas Nahrungsfett vorhanden ist, und wasserlösliche Vitamine. Ein kurzer Überblick:

Vitamin A = Retinol: fettlöslich, Vorstufe ist das Beta-Carotin, das im Darm teilweise zu Vitamin A umgewandelt wird. Wichtig für Wachstum und Entwicklung, für die Sehkraft, schützt die Schleimhäute der Atem- und Verdauungswege vor Infektionen, beeinflußt die Fruchtbarkeit. Kommt hauptsächlich vor in Leber, Lebertran, Eiern, Milch und Milchprodukten, Karotten, Spinat usw. Mangelanzeichen: Nachtblindheit, trockene Haut, Appetitlosigkeit, Durchfall, Infektionsanfälligkeit (auch der Augen).

Vitamin B1 = Thiamin: wasserlöslich, wichtig für die Verwertung von Kohlenhydraten, für das Nervensystem, gesunde Muskel- und Herzfunktion. Natürliches Vorkommen: Schweinefleisch, Vollkornprodukte, Innereien, Eier, Gemüse. Mangelerscheinungen: Reizbarkeit, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Nervenstörungen.

Vitamin B2 = Riboflavin: wasserlöslich, wichtig für die Verwertung von Kohlenhydraten, Fett und Eiweiß sowie für die Verwertung anderer B-Vitamine und die Bildung von Hormonen der Nebennierenrinde. Hauptvorkommen: Bierhefe, Leber, Eier, Vollkornprodukte, Blattgemüse usw. Mangelerscheinungen: rauhe Haut, empfindliche Augen.

Vitamin B3 = Nicotinsäure: wasserlöslich, wichtig für den Stoffwechsel, die Umwandlung von Blutzucker in Energie, gesunde Haut und die Bildung von Geschlechtshormonen. Mangelerscheinungen: rissige, wunde Haut, Durchfall, Angstzustände. Natürliche Vorkommen: mageres Fleisch, Geflügel, Fisch, Vollkornprodukte, Nüsse, Bohnen.

Vitamin B5 = Pantothensäure: wasserlöslich, wichtig für die Umwandlung von Zuckern und Fetten in Energie, die Verwertung anderer Vitamine, die Bildung von Geschlechtshormonen, für Wachstum und Entwicklung. Natürliche Vorkommen: Innereien, Fisch, Eigelb, Weizenkeime, Bierhefe, Gemüsearten. Mangelerscheinungen: Atemwegsinfektionen, schlechter Allgemeinzustand, Koordinationsstörungen.

Vitamin B6 = Pyridoxin: wasserlöslich, wichtig für die Verwertung der Nahrung, bei der Freisetzung gespeicherter Energievorräte, der Bildung roter Blutkörperchen und Antikörper, der Funktion des zentralen Nervensystems. Natürliche Vorkommen: Fisch, Geflügel, Eier, Vollkornprodukte, Bananen, Kartoffeln. Mangelerscheinungen: Blutarmut, Reizbarkeit, Nervosität, Hauterkrankungen.

Vitamin B12 = Cobalamin: wasserlöslich, wichtig für die Blutbildung, die Funktion der Nervenzellen, das Wachstum. Natürliches Vorkommen: tierische Produkte, kaum in pflanzlichen. Mangelerscheinungen: Blutarmut, Funktionsstörungen der Nervenbahnen und des Rückenmarks, Wachstumsstörungen, Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit, Haarentwicklung; schlechte Verwertung von Eisen. Wird in der Leber gespeichert.

Biotin = Vitamin H oder Vitamin B7 oder Coenzym R: wasserlöslich, vitaminähnliche Substanz, wird zur B - Gruppe gerechnet. Wichtig für Haut, Haar, Hornsubstanz, bei der Energieerzeugung aus der Nahrung. Natürliche Vorkommen: Innereien, Eigelb, Hefen, Milch, Nüsse. Biotin kann vom gesunden Darm selbst hergestellt werden. Mangelerscheinungen: Müdigkeit, Nervosität, schuppige Haut, stumpfes Fell, schlechtwachsende Hufe, schlechte Hornqualität, Hornrisse.

Folsäure = Vitamin M oder Vitamin B9: wasserlöslich, wird zur B - Gruppe gerechnet. Wichtig für das Zellwachstum, für Fortpflanzungsprozesse, die Bildung roter Blutkörperchen, das zentrale Nervensystem. Natürliche Vorkommen: Blatt- und Wurzelgemüse, Pilze, Leber, Nüsse, Hülsenfrüchte. Mangelerscheinungen: Blutarmut, Appetitlosigkeit, Durchfall, Haarausfall, bei Fohlen Wachstumsstörungen.

Vitamin C = Ascorbinsäure: wasserlöslich, wichtig für den Kollagenaufbau im Körper, für die Mineralstoffverwertung (besonders Eisen), als "Radikalfänger" in Augen- und Lungenflüssigkeit, zur Entgiftung von Arzneistoffen, zur Steigerung der Abwehrkräfte. Natürliche Vorkommen: frisches Obst und Gemüse, besonders Zitrusfrüchte. Kann vom Pferd (nicht vom Menschen) im gesunden Darm hergestellt werden aus D-Glucose. Mangelerscheinungen: Nasenbluten, schlechte Wundheilung, Infektionsanfälligkeit, Blutarmut, Knochenbrüchigkeit, lockere Zähne.

Vitamin D = Calciferol: fettlöslich, wichtig für den Calcium- und Phosphorstoffwechsel, für Knochen- und Zahnaufbau. Natürliche Vorkommen: Milch, Leber und Lebertran, Fische, Eigelb. Wird vom Körper bei genügend Sonnenlicht selbst hergestellt. Mangelanzeichen: Niedriger Ca-Ph-Spiegel im Blut, bei Fohlen Entwicklungsstörungen der Knochen, bei erwachsenen Pferden Knochenerweichungen, Rückenschmerzen, Muskelschwäche.

Vitamin E = Tocopherol: fettlöslich, wichtig für Zellstrukturen, Muskelstoffwechsel, Herzfunktion, als "Radikalfänger" in Gelenken und Lunge, zur Verlangsamung von Altersprozessen. Natürliche Vorkommen: Pflanzenöle, Vollkorngetreide, Weizenkeime, Lebertran. Mangelerscheinungen: Muskelverspannungen, steifer Gang, Fruchtbarkeitsstörungen, Durchblutungsstörungen, schuppige Haut.

Vitamin K = Phytomenadion: fettlöslich, wichtig vor allem für die Blutgerinnung. Natürliche Vorkommen: Gemüse, Obst, Milch, Luzerne. Kann vom gesunden Darm hergestellt werden. Mangelerscheinungen: verlangsamte Blutgerinnung, Nasenbluten.

Für alle Vitamine, ganz gleich, ob mit der Nahrung aufgenommen oder im Darm selbst synthetisiert, gilt ganz grundsätzlich: eine vernünftige, ausgewogene, vollwertige Ernährung deckt in der Regel den Bedarf des gesunden Körpers. Viele Faktoren können allerdings die Vitaminaufnahme aus der Nahrung beeinträchtigen:

  • Störung der Darmflora, die dazu führt, daß Vitamine nur unvollständig sythetisiert oder aufgenommen werden
  • Wurmkuren
  • Notwendige Behandlungen mit Antibiotika, Sulfonamiden oder Kortisonpräparaten
  • Durchfallerkrankungen, bestimmte Leber- und Nierenerkrankungen

Zeitweilig erhöhter Vitaminbedarf besteht zum Beispiel:

  • In der Trächtigkeit und den ersten Monaten der Säugeperiode
  • Bei Streß oder hoher Dauerbelastung
  • Im Alter
  • Nach Operationen oder Verletzungen mit Blutverlusten
  • Im Fellwechsel
  • Im Winter bei fehlendem Sonnenlicht (Vitamin D) oder beim natürlichen Vitaminabbau durch Lagerung
…“

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